Wahlaufruf der Grünen Jugend Niedersachsen
PRESSEMITTEILUNG der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen
Datum: 23. September 2009
Gemeinsamer Wahlaufruf von GRÜNER JUGEND Niedersachsen und Jusos
Niedersachsen
Ihr habt eine Stimme, setzt sie ein! Am 27. September soziale und
ökologische Politik wählen!
Die niedersächsischen Jusos und die GRÜNE JUGEND Niedersachsen rufen
gemeinsam junge Menschen dazu auf, sich mit ihrer Stimme an der
Bundestagswahl am 27. September zu beteiligen. Lars Klingbeil und
Sven-Christian Kindler, niedersächsische Spitzenkandidaten der Jusos und
der Grünen Jugend und Direktkandidaten im Wahlkreis Rotenburg I --
Soltau --Fallingbostel erklären dazu gemeinsam mit dem
Juso-Landesvorsitzenden Sören Klose und der Sprecherin der GRÜNE JUGEND
Niedersachsen, Julia Hamburg: "Am 27. September entscheiden die Menschen
in Deutschland über die künftige Richtung unseres Landes. Viele junge
Menschen haben erstmals ein Stimmrecht. Wir fordern alle auf: Geht zur
Wahl! Bringt Euch ein. Es geht um Eure Zukunft.
* Wir wollen eine Bildungspolitik, die allen Kindern und
Jugendlichen eine gerechte Chance gibt. Wir setzen uns ein für die
Gebührenfreiheit von der Krippe bis zur Ausbildung bzw. dem tudium.
* Wir wollen Mindestlöhne von mindestens 7,50 Euro, damit die
Menschen von ihrer Arbeit auch menschenwürdig leben können.
* Wir wollen eine Regulierung der Finanzmärkte, die diejenigen
finanziell beteiligt, die von den hohen Kapitalrenditen
profitieren und gleichzeitig europäisch und international mit
klaren Regeln ein Primat der Politik schafft.
* Wir wollen den konsequenten Ausstieg aus der Atomenergie und ine
Förderung erneuerbarer und klimaschützender Energien. So schaffen
wir Arbeit und schützen die Umwelt.
* Wir wollen den Kampf gegen Rechtsextremismus, Rassismus und
Antisemitismus verstärken. Initiativen gegen Rechts,
Aussteigerprogramme und Opferberatungsstellen müssen strukturell
und nachhaltig finanziert werden.
Für diese Politik stehen wir als junge Politiker in der SPD und bei den
Grünen. Mit Schwarz-Gelb wird es keine Mindestlöhne, keine Regulierung
der Finanzmärkte und keine Ausstieg aus der Atomenergie geben.
Mit einem gemeinsamen Aufruf machen wir gleichzeitig deutlich: Wir
stehen als junge Generation für einen neuen Stil in der Politik. Nicht
das Gegeneinander, sondern das Kämpfen für gemeinsame Ziele eint uns.
Wir brauchen keine ritualisierte Politik, sondern eine, die sich an den
Herausforderungen der jungen Generation orientiert."