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unser Politikverständnis: Ziel grüner Politik ist friedliches soziales Leben im Einklang mit Natur und Umwelt. Grüne Politik ist ganzheitlich und basisdemokratisch. Form und Inhalt gehören zusammen. Weder Zweck noch Erfolg heiligen die Mittel. Grüne Politik ist ökologisch. Wir vertreten keine Einzelinteressen, sondern richten den Blick auf das Ganze, auf Folgen und Auswirkungen unserer Entscheidungen im Zusammenspiel von Mensch und Natur. Grüne Politik ist sozial und kämpferisch. Ehrfurcht vor dem Leben, Partnerschaft mit der Natur heißt Widerstand gegen zerstörerische Eingriffe in das gewachsene natürliche, soziale und kulturelle Gefüge, gegen die Verschandelung von Landschaft und Stadtbild. Grüne Politik ist gewaltfrei, setzt auf Vernunft und Einsicht, Einigungswillen und Argumente, auf Partizipation und Integration.
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Wir sind gegen eine städtische „event“- Kultur, bei der alle zwei, drei Wochen der öffentliche Raum kommerziellen Veranstaltern überlassen wird, die zum Verzehr von Alkohol und junk-food motivieren. die geplante Westumgehung, gegen die weitere Versiegelung von Flächen, die Zerschneidung von Biotopen, die Absperrung von Wasserflächen. bürgerfernes Verwaltungshandeln, das unfähig ist zur Selbstkritik, gegen Kabinettspolitik und Hinterzimmerkumpanei, gegen die kostspielige Gutachterei, mit der sich Entscheidungsträger aus der Verantwortung stehlen. Wir sind für Förderung und Entwicklung der örtlichen Kulturträger, für die deutliche Erhöhung der städtischen Mittel für Bibliothek, Kunst- und Musikschule, für Veranstaltungen der VHS, Schaffung eines Jugendkulturzentrums für Proberäume, Aktionen und Feste den behutsamen Umgang mit alter Bausubstanz, traditionellen Techniken und geschaffenen Kulturgütern: nicht alles, was alt ist, ist gut, nicht alles, was neu ist, ist besser. modernes transparentes Verwaltungshandeln, das aus Fehlern lernt, eigene Ideen partnerschaftlich und bürgernah entwickelt und kooperativ und auf Augenhöhe mit dem Bürger die gemeinsame Zukunft gestaltet.
Die BürgerInnen haben ein Recht zu erfahren, was mit ihrem Geld geschieht. Wir fordern: einen leicht verständlichen, überprüfbaren städtischen Haushalt die Veröffentlichung der Bilanzen der städtischen Betriebe unabhängig von ihrer Rechtsform jährliche Geschäftsberichtpflicht derjenigen Betriebe und Institutionen, die direkte oder indirekte städtische Zuwendungen erhalten eine Bilanzierung des städtischen Vermögens nach Hamburger Modell Die BürgerInnen haben ein Recht zu erfahren, was mit ihrer Umwelt geschieht. Wir fordern: Veröffentlichung von aktuellen städtischen Umweltmessdaten im Internet Aufbau neuer Messstationen zur ständigen Beobachtung von Luft- und Wasserqualität Überprüfung des Brenngutes bei den Heizkraftwerken durch Web-Kameras Regelmäßige Erfassung des Straßenlärms im Stadtgebiet und Festlegung von Obergrenzen, Ruhezonen und Ruhezeiten
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